1. Einführung, Grundlagen und Bedienung des Editors

Kategorie: Allgemein 28. April 2006 - Freitag by LEo [Admin]

Das Construction Set ist dasselbe Werkzeug, was auch die Entwickler von Oblivion benutzt haben um die Spielwelt zu erschaffen und dieser Leben einzuhauchen. Und genau das kann jeder damit selbst machen: komplett neue Welten bauen, Vorhanden erweitern, Quents erstellen, Spielwerte ändern… einfach alles was im Bereich des möglichen liegt. Der Kreativität sind nur wenige Grenzen gesetzt und diese wurden im Vergleich zum Morrowind Construction Set noch weiter gelockert.

Diese Komplettanleitung soll dabei sämtliche Teile des Editors erklären und zeigen wie man diesen benutzt. Zuerst mit einfacheren Arbeiten um sich in den Editor reinzufinden und später mit fortgeschrittenen Bestandteilen.

Man sollte auf jeden Fall etwas Geduld und Zeit mitbringen, aber keine Sorge, so kompliziert wie manch andere Spiele Editoren ist das Construction Set nicht, jedenfalls was die Erstellung von Außen und Innenräume betrifft. Der “Hammer” Editor von Half Life Editor ist da wesentlich komplizierter zu bedienen.

1.1 Installation und erster Start

Bevor man loslegen kann muss man sich das Construction Set aber erst einmal herunterladen, da dieses es nicht mehr auf die Spiel DVD geschafft hat.

DOWNLOAD (6.5 MB)

Dann installiert man die exe-Datei noch und schon kann man loslegen indem man das das CS (Construction Set) startet (Bild links).

Alle Fenster sind noch leer, da beim Start des CS keine Datei automatisch geladen wird. Um nun überhaupt etwas im Editor zu machen, braucht man erst einmal eine Grundlage: die Oblivion Masterdatei mit allen Inhalten des Spiels, welche man erst einmal laden muss…

1.2 Data-Files: ESM und ESP

Um das zu tun klickt man entweder auf das ‘Öffnen’ Symbol in der Symbolleiste oder auf File - Data… Im folgenden Fenster werden dann alle Dateien abgezeigt die man öffnen kann:

Der Inhalt hängt ganz davon ab welche Plug-ins man selber schon hat oder mal gemacht hat, wenn man keine Plug-ins installiert hat, sieht man auch nur die Oblivion.esm Datei. Der Editor speichert die Daten (dort Data Files genannt) so wie jedes Programm in einem bestimmten Format, welches im Spiel dann wieder in die Spielwelt umgesetzt wird, es gibt zwei verschiedene Dateitypen: ESM und ESP.

  • ESM (Elder Scrolls Master-Datei)

Die Oblivion.esm ist eine Masterdatei, sie ist eigenständig spielbar und enthält die komplette Spielwelt in einer (großen) Datei. Sie ist von keiner Datei abhängig.

  • ESP (Elder Scrolls Plug-in-Datei)

Plug-ins sind basieren auf vorhanden Masterdateien. Einfach gesagt enthalten die esp-Datein nur die Änderungen die an einer Master-Datei vorgenommen wurden. Plug-ins sind immer von Masterdateien abhängig.



Die Oblivion.esm enthält also die komplette Spielwelt und wenn ich auch nur eine einzige Kiste in dieser verschiebe oder eine Neue erstelle ist das eine Änderung an der bestehenden Welt. Diese Änderung wird dann in der ESP gespeichert und wenn die ESP beim Spielstart aktiviert wird, wird diese Änderung auch mitgeladen. Wenn man die ESP wieder deaktiviert ist wieder alles so wie zuvor.

Damit sollte auch klar sein was ein Plug-in überhaupt ist, es ist eine Modifikation eines bestehenden Masters (in vielen Fällen die Oblivion.esm). Diese Modifkation kann aktiviert und jederzeit deaktiviert werden, das Spiel läuft auch trotzdem ohne diese Datei. Daher auch der Name Plug-in, denn die Änderung kann jederzeit “eingesteckt” (plug) und wieder entfernt werden.

Ein Plug-in hat immer eine Abhängigkeit von einer bestimmten ESM, diese muss also immer mit geladen werden, da das Plug-in ja auf dieser basiert. Und sollte zum Zeitpunkt der Erstellung des Plug-ins schon ein anderes Plug-in geladen worden sein, so werden auch die Änderungen an diesem gespeichert. Wenn man eine esp speichert werden also immer alle Änderung an den zurzeit geladenen Dateien gespeichert und das Plug-in ist anschließend von allen Dateien abhängig die geladen waren als es erstellt wurde (d.h. sie müssen also immer mit geladen werden).

Das heißt außerdem, dass man die Masterdateien selber gar nicht ändern kann, man kann also weder ausversehen etwas direkt in der Masterdatei verändern noch etwas kaputt machen.

Alle Änderungen in dieser Anleitung beziehen sich vorerst auf die Erstellung von Plug-ins basierend auf der Oblivion.esm, da das Erstellen einer eignen Masterdatei für kleinere Dinge überhaupt nicht sinnvoll ist, wenn man nicht gerade ein eigenes Spiel entwickelt.

Doch zurück zum Data Fenster: Alle ESM und ESP Dateien müssen sich im Festplattenordner OblivionData befinden um in der Liste angezeigt zu werden. Laden wir nun zuerst die Oblivion.esm indem wir diese ankreuzen und auf OK klicken, um erst einmal die restliche Oberfläche vom Editor anzuschauen.

1.3 Die Editoroberfläche

Wenn das Laden der Oblivion.esm abgeschlossen ist (was schon etwas dauern kann) sehen wir folgenden Bildschirm:

Die einzelnen Fenster:
  • 1 - Symbolleiste
  • 2 - Object-Fenster

Enthält alle in der Spielwelt positionierten Objekte, deren Objekt IDs, Grafiken und Werte; nach verschiedenen Unterkategorien geordnet.

  • 3 - Render-Fenster

Hier sieht man eine 3D Darstellung der Zelle, die man gerade bearbeitet. In diesem Fenster wird auch die Hauptarbeit beim Einrichten von Zellen gemacht.

  • 4 - Cellview-Fenster

Hier findet man eine Liste aller im Spiel vorhandenen Zellen und rechts daneben in der Objects Spalte eine Liste aller Objekte in der jeweils markierten Zelle.

Was sind eigentlich Zellen?

Die ganze Welt ist in Zellen eingeteilt, es gibt Außenzellen (Exterios) und Innenzellen (Interiors) Eine einzelne Außenzelle viereckig ist und an ihre Rändern grenzen wiederum vier Zellen, Die Welt ist also wie durch ein Schachbrett eingeteilt. Der Übergang bei Außenzellen ist aber fließend, diese bestehen immer aus dem frei formbaren Terrain bzw. Boden und stellen die Außenwelt dar.

Innenzellen werden für Innenräume verwendet und enthalten kein Terrain und grenzen auch an keine anderen Zellen. In eine Innenzelle wird man teleportiert, wenn man durch eine Tür z.B. in ein Haus geht. Eine Innenzelle ist praktische eine eigene kleine Welt, die Zelle ist unendlich groß und man kann alles möglich in ihr platzieren solang es einen sinnvollen Innenraum ergibt.

Wie schon gesagt erfolgt der Übergang zwischen Innen- und Außenzellen meist über Türen, durch welche man quasi in die jeweils andere Zelle teleportiert wird. Deshalb kann man auch aus Häusern nicht nach draußen schauen.

Die Unterfenster im Editor sind alle frei verschieb- und in der Größe veränderbar. Deshalb würde ich auf jeden fall empfehlen diese nach seinen Bedürfnissen anzupassen, denn das Render-Fenster ist in der Grundkonfiguration eindeutig zu klein. Das Cellview-Fenster braucht man nicht so oft, dass es ständig so viel Platz wegnehmen sollte. Am besten man findet seine eigene Fensterkonfiguration mit der man zurechtkommt.

1.4 Bedienung und wichtige Tasten

Um nun die Bedienelemente zu testen, laden wir erst einmal eine Zelle. Dazu klickt man einfach doppelt auf den Namen einer beliebigen Zelle im Cellview-Fenster und diese wird dann geladen.

Wenn das Laden fertig ist sieht man allerdings entweder kaum etwas oder gar nichts im Render-Fenster weil die Ansicht nicht mitten in der Szene ist. Deswegen klickt man am besten rechts in der Objects Spalte noch irgendein Objekt doppelt an, dann springt die Ansicht direkt zu diesem und man ist sofort mittendrin in der Zelle.

Im folgende alle nützlichen Tastenkombinationen um die Ansicht zu bewegen bzw. zu ändern und um die Zelle zu bearbeiten, das Renderfenster muss dabei aktiv sein (und am besten auch etwas größer gezogen)

Allgemeine Navigation
  • [SHIFT] + Mausbewegung

Hält man Shift gedrückt und bewegt dabei die Maus, bewegt sich die Ansicht entsprechend mit. Hat man dabei ein Objekt markiert, rotiert die Ansicht um dieses herum. Wenn keines markiert ist, schaut man sich am aktuellen Platz um, so wie im Spiel auch in der Ego-Perspektive.

  • [LEERTASTE] + Mausbewegung oder Mittlere Maustaste + Mausbewegungen

Durch die Mausbewegungen wird die Kamera (also die aktuelle Ansicht) nach oben, unten, rechts oder links bewegt. Dient dazu um sich durch die Zelle zu bewegen.

  • Mausrad

Mit dem Mausrad kann man rein und rauszoomen

  • V + Mausbewegung (nach oben o. unten)

Damit kann man auch rein und rauszoomen, allerdings in feineren Stufen als mit dem Mausrad.

Auswahl

Objekte in Zellen werden im Render-Fenster also durch einen Klick ausgewählt (erkennbar durch den bunten Rahmen um diese herum). Die Auswahl wird aufgehoben wenn man ins Leere klickt oder ein anderes auswählt.

Man kann mehrere Objekte auswählen in dem man dabei STRG gedrückt hält und die Einzelobjekte auswählt oder indem man einen Rahmen mit der Maus um die gewünschten Objekte zieht.

  • [D]

Hebt die aktuelle Auswahl auf

  • [C] - Center

Zentriert die Ansicht auf das aktuell ausgewählte Objekt (Blickwinkel: schräg vorne) Nützlich wenn man sich mal aus der Zelle rausgezoomt hat bzw. die eigentlichen Objekte nicht mehr findet. Man kann dann auch in der Objects Spalte im Cellview-Fenster irgendetwas anklicken um wieder mitten in die Zelle zu kommen.

  • [T] - Top

Zentriert die Ansicht auf das aktuell ausgewählte Objekt (Blickwinkel: von oben)

  • [STRG] + [C]

Kopiert die aktuelle Auswahl in die Zwischenablage, das können auch mehrere Objekte mit einmal sein, die Anordnung und Ausrichtung der Objekte zueinander bleibt erhalten.

  • [STRG] + [X]

Schneidet die aktuelle Auswahl aus und kopiert sie in die Zwischenablage (anders als beim Kopieren wird die Auswahl entfernt)

  • [STRG] + [V]

Fügt die durch ausschneiden oder kopieren in die Zwischenablage verschobene Auswahl wieder ein, in gleicher Anordnung wie sie kopiert oder ausgeschnitten wurde. Wird dort eingefügt wo die Ansicht gerade ist.

  • [STRG] + [V] + [SHIFT]

Fügt wie das normale Einfügen auch Objekte in die aktuell Zelle ein, aber genau an der Stelle wo das kopierte Objekt auch positioniert war (von den zellinternen Raumkoordinaten her).

  • [STRG] + [D]

Verdoppelt die aktuelle Auswahl. D.h. die Auswahl wird kopiert und haargenau derselben stelle eingefügt. Die Kopie wird markiert so, dass man diese dann sofort wegbewegen kann. Nützlich wenn man z.B. mehrere gleiche Stühle nebeneinander stellen will.

Tasten um Anzeige u. Ansicht zu ändern

Sämtliche Funktionen dieses Unterpunktes kann man auch über das Untermenü View aufrufen

  • [A]

Schaltet eine gleichmäßig, alles erleuchtende Lichtquelle hinzu, falls die Zelle zu dunkel ist oder man noch keine Lichtquellen postiert hat. Nur zur Bearbeitung im Editor, hat keine Einfluss auf die Ansicht im Spiel

  • [L]Lights (Lichter)

Stellt die Anzeige der Radien der Lichtquellen an und aus.

  • [W]Wireframe (Drahtgitter)

Schaltet zwischen einem Drahtgitter (Wireframe) und dem normalem 3D Modus mit Texturen um.

  • [M]Markers (Markierungen)

Schaltet die Anzeige von Markern bzw. Markierungen an und aus (Marker sind Symbol für Dinge die man im Spiel dann nicht sieht z.B. Symbole für Lichtquellen oder Positionen an denen man rauskommt wenn man durch eine Tür geht).

  • [F4]

Zeigt die Kollisionsflächen der Szene zusammen mit der normalen 3D Grafik an, die Kollisionsflächen sind Vereinfachungen der Zelle welche nur bestimmten wo der Charakter entlang gehen kann und wo Hindernisse sind (nicht wirklich wichtig)

  • [B]Borders (Zellgrenzen)

Zeigt die Zellgrenzen an (nur bei Außenzellen, da es nur bei diesen Zellgrenzen gibt)

Bedienung des Construction Set

Noch einige Tasten zur Schnellbedienung de Editors:

  • [H]

Zeigt das Landschaftseditor-Fester an (dazu später mehr)

  • [STRG] + [Z] - Rückgängig

Macht den vorigen Schritt rückgängig; geht mehrmals hintereinander

  • [STRG] + [Y] - Wiederholen

Wiederholt den zuvor rückgängig gemachten Schritt.

  • [STRG] + [S]Save (Speichern)

Speichert die aktive esp.

  • [STRG] + [F]Find (Suchen)

Öffnet die Suchfunktion des Editors, in welcher man mittels Schlüsselwörtern alle Spielobjekten, Dialoge, Quests, Scripte usw. durchsuchen kann.

Nun sollte man sich erst einmal austoben und die Tastenkombinationen ausprobieren, kaputt machen kann man ja wie schon gesagt, nichts. Und auch wenn das auf einmal recht viel erscheint, so oft braucht man nicht alle der Tastenkombinationen bzw. man kann diese auch über das Menü aufrufen. Mit der Zeit merkt man sich die häufiger benutzten sowieso von ganz alleine, man muss sich wie bei vielen Dingen nur eben erst einmal hineinfinden.

1.5 Objekte bearbeiten

Wenn man ein Objekt oder mehrere ausgewählt hat, kann man verschiedene Dinge mit diesen machen…

Bewegen: Man bewegt Objekte mit der Maus (d.h. man hält die Maustaste auf ihnen gedrückt und zieht diese woanders hin) Rotieren (Drehen): Man hält die rechte Maustaste gedrückt und bewegt die maus, das Objekt dreht sich dann um die eigene Achse.

Da die Spielwelt und auch das Render-Fenster in 3D sind gibt es 3 Dimensionen: die Breite, Länge und Tiefe.

Um Objekte nun in alle 3 Dimensionen bewegen zu können oder auch um diese nur entlang einer Achse zu bewegen gibt es folgende Tastenkombinationen (man hält die Taste während der jeweiligen Transformation gedrückt).

  • [X]

Bewegt oder dreht Objekte entlang der x-Achse also entweder nach vorne oder hinten oder nach rechts oder links (hängt von der Perspektive ab)

  • [Y]

Bewegt oder dreht Objekte entlang der z-Achse.

  • [Z]

Bewegt oder dreht Objekte entlang der y-Achse, also nach oben oder unten.

Die Tasten für z- und y-Achse sind aufgrund des abweichenden amerikanischen Tasthurlayouts vertauscht.

Skalieren: Außerdem kann man Objekte in der Größe ändern:

  • [S] + Mausbewegung (Scale)

Hält man S während der Mausbewegung nach vorne oder hinten gedrückt, wird das Objekt größer oder kleiner.

Fallenlassen:

  • [F] - Fall

Nützlich ist auch noch das automatische Fallenlassen von Objekten. Falls man z.B. einen Stuhl hat und diesen nicht umständlich zum Boden schieben will bis er passt, markiert man einfach das Objekt und drückt [F].

All diese Transformation funktionieren mit Mausbewegungen die manchmal zu ungenau sind, deshalb kann man diese auch über Zahlen kommagenau einstellen. Dazu klickt man das jeweilige Objekt doppelt an und es öffnet sich das Reference-Fenster.

Im Referenzfenster wird der Zustand des Objektes im Raum durch Werte dargestellt, die wie in einem dreidimensionalen Koordinatensystem vom Positiven ins Negative gehen. Unter Position stehen also die genauen X-, Y- und Z-Werte für den Mittelpunkt des Objektes

Unter dem Punkt Rotation stehen die Angeben für die Drehung des Objektes in Grad. Hier kann man also z.B. einen Tisch auf genau 90° ausrichten.

Unter Scale steht die Skalierung des Objektes. Dabei entspricht 1.0 der Originalgröße und alle anderen Werte sind Faktoren von dieser. Bei 2.0 ist das Objekt also doppelt so groß und bei 0.5 nur halb so klein.

Was ist eigentliche eine Referenz?

Eine Referenz ist eine Version eines Objektes. Es gibt Beispielsweise 575 gleiche Teller im Spiel, wenn man einen Grundwert wie das Gewicht des Tellers ändert, ändert sich dieser bei allen anderen Tellern auch.

Ein Objekt hat somit verschiedene Grundeigenschaften wie Wert, Gewicht usw. und alle Referenzen dieses Objektes haben diese auch. Ändert man die Grundeigenschaften, ändern sie sich bei allen Referenzen die in der Welt verteilt sind.

1.6 Die Symbolleiste

  • 1 – Data Files öffnen
  • 2 - Plug-in speichern
  • 3 - Einstellungen für das CS
  • 4 - Rückgängig
  • 5 - Wiederhstellen
  • 6 - Snap to grid (schaltet Raster ein)
  • 7 - Snap to angle (schaltet Winkelraster ein)
  • 8 - Heightmap Editing (zum Bearbeiten der Landschaft, die mittels Graustufen Karte erstellt wurde)
  • 9 - Landscape Editing (zum Bearbeiten des Terrains)
  • 10 – Path grid editing (Pfade auf denen sich NPCs bewegen)
  • 11 – Run Havok sim (stellt die Physikengine im Renderfenster an)
  • 12 - Brighten lights (stellt eine globale Beleuchtung an)
  • 13 - Sky (aktiviert Himmel bei Außenzellen u. ändert Beleuchtung)
  • 14 - Enable leaves (stellt die Blätter der Bäume an und aus)
  • 15 – Quests (öffnet das Quest Fenster)
  • 16 - Filtered dialogoue (öffnet das Dialog Fenster)
  • 17 – Scripts (öffnet das Script Fenster)

Das war jetzt zwar ganz schön viel auf einmal für den Anfang und bisher sind das sicher nur aussagelose Funktionen, aber im nächsten Kapitel geht es dann los mit dem Bearbeiten der Welt sowie dem Kennen lernen und Einsatz dieser Funktionen.

In den ersten einfachen Schritten soll dann erklärt werden, wie man eine Innenzelle erstellt, baut und einrichtet und diese dann mit einer entsprechend gestalteten Außenzelle verbindet.

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http://www.oblivioninfo.de/construction-set-tutorial-mein-erstes-haus#comments

Einführung zur Benutzung von Plug-ins im Spiel

Kategorie: Allgemein 28. April 2006 - Freitag by LEo [Admin]

Das bewährte Plug-in System aus Morrowind wurde in Oblivion übernommen und an einigen Stellen verbessert. Deswegen ist es auch genauso einfach eigene Plug-ins zu erstellen und Heruntergeladene ins Spiel einzubinden.

  • Was ist ein Mod bzw. Plug-in?

Ein Mod oder auch bei Oblivion auch Plug-in genannt ist eine Modifikation des bestehenden Spiels auf vielerlei Weise. Es gibt Plug-ins die neue Gegenstände, Rassen und Orte hinzufügen und Plug-ins die Vorhandenes ändern oder allgemein Neues einbringen.

Diese Modifikation können aktiviert und jederzeit deaktiviert werden, das Spiel läuft dann auch ohne das plug-in. Daher auch der Name Plug-in, denn die Änderung kann jederzeit “eingesteckt” (plug) und wieder entfernt werden.

  • Welche Plug-ins kann ich benutzen?

Seit Oblivionj kann jede Oblivion Version jedes Plug-in benutzen. Das leidige Problem von Morrowind mit den unterschiedlichen Sprachversionen gehört in Oblivion (durch Extra IDs für alle Objekte u. Zellen im Spiel, die auch in allen Version gleich sind) der Vergangenheit an. Die einzige Nebenwirkung bei englischen Plug-ins kann eine teilweise Umbenennung der Namen ins englische sein.

  • Wie benutze ich ein Plug-in?

Nachdem man entweder selber ein Plug-in erstellt hat oder eines aus dem Internet bekommen hat (siehe auch Linkseite mit Seiten auf denen es Plug-ins gibt) muss man dieses nur noch richtig einrichten, was aber nichts schwer ist.

Meist sind die Plug-ins verpackt und müssen daher erst entpackt werden (z.B. mit einem Entpackprogramm wie WinRAR oder 7zip (kostenlos) welche die gängigen Formate beherrschen).

Wenn das Plug-in entpackt ist, hat man entweder nur eine oder mehrere Dateien und Ordner. Die verschiedenen Dateien müssen in die richtigen Verzeichnisse des Oblivion Ordners auf der Festplatte kopiert werden. Sind sie nicht im richtigen Ordner, findet das Spiel die Dateien nicht.

Enthält das Plug-in einen Data Ordner, braucht man diesen einfach nur in den Oblivion Hauptordner zu kopieren. Wenn gefragt wird ob der Vorhandene ersetzt werden soll, klickt man auf Ja (keine Angst, die alten Dateien im Ordner bleiben erhalten, sie werden nur mit den neuen des Plug-ins ergänzt).

Enthält das Plug-in eine *.esp Datei und optional einige Unterordner, so muss diese mitsamt den Ordnern direkt in den Data Ordner.

Grundsätzlich muss man nur darauf achten das die ESP (falls vorhanden) in den Data Ordner kommt und die anderen möglicherweise vorhanden Unterordner (wie z.B. Textures, Meshes, Sounds) auch in den Data Ordner kommen bzw. die vorhandenen Ordner ergänzen.

Hat man alles richtig gemacht kann man die zum Plug-in gehörige *.esp-Datei dann für das Spiel aktivieren indem man im Launcher auf ‘Spieldateien’ klickt und dort das jeweilige Plug-in ankreuzt (es gibt auch einige Mods ohne *.esp Datei, weil diese dort nicht gebraucht wird).

  • Plug-ins wieder deaktivieren

Das Plug-in kann in diesem Fenster dann aber auch jederzeit deaktiviert werden, man wird dann auch beim Laden eines Spielstandes benachrichtigt, dass bekommt zum Zeitpunkt des Speicherns das Plug-in noch aktiv war. Dabei sollte man sich kurz überlegen ob das Plug-in „gefahrlos“ deaktivieren kann.



Handelt es sich bei dem Plug-in beispielsweise um ein neu eingefügtes Haus, sollte man erst einmal alles seine Sachen aus diesem heraus bringen, weil diese sonst mit dem Haus ins nirgendwo verschwinden wenn man das Plug-in deaktiviert. Wenn das jeweilige Plug-in aber nur Dinge modifiziert die nichts mit dem Charakter oder seinen Hinterlassenschaften in der Welt zu tun haben, sollte das Rausnehmen von Plug-ins problemlos sein.

  • Welche Arten von Plug-ins gibt es?

Es gibt ziemlich viele verschiedene Plug-ins, aber grundsätzlich kann man 2 Arten unterscheiden: Plug-ins die in die Welt von Oblivion Neues hinzufügen oder Vorhandes ändern, also die bestehende Welt modifizieren und Total Conversions.

Total Conversion, basieren nicht mehr auf der Oblivion.esm oder Cyrodiil, sondern sind komplett neue Masterdateien mit eigenen Spielwelten und daher auch am Aufwändigsten in der Erschaffung, weshalb es natürlich viel mehr fertige Plug-ins für die Welt von Cyrodiil, als fertige Total Conversions gibt.

Wallpaper zu Oblivion von mir

Kategorie: Allgemein 27. April 2006 - Donnerstag by LEo [Admin]
Hier gibt es einige von mir selbst erstellte Wallpaper bzw. Desktophintergrundbilder, bald werden noch einige dazukommen. Ich hoffe sie gefallen, wenn ja wäre ein kleiner Eintrag nett ;) Für die volle Größe auf den jeweilgen Link bei der Auflösung klicken.
Wallpaper 1 - Auflösungen: 1024 x 768 Pixel 1280 x 960 Pixel 1280 x 1024 Pixel Wallpaper 2 - Auflösungen: 1024 x 768 Pixel 1280 x 960 Pixel 1280 x 1024 Pixel
Wallpaper 3 - Auflösungen: 1024 x 768 Pixel 1280 x 960 Pixel 1280 x 1024 Pixel Wallpaper 4 - Auflösungen: 1024 x 768 Pixel 1280 x 960 Pixel 1280 x 1024 Pixel
Wallpaper 5 - Auflösungen: 1024 x 768 Pixel 1280 x 960 Pixel 1280 x 1024 Pixel Wallpaper 6 - Auflösungen: 1024 x 768 Pixel 1280 x 960 Pixel 1600 x 1200 Pixel
Wallpaper 2 als Hi-Res Breitbild 1680 x 1050 Pixel

Diebe u. Schleichen: Einbruch, Kampf u. Diebstahl

Kategorie: Allgemein 26. April 2006 - Mittwoch by LEo [Admin]

Die Möglichkeiten als Dieb und das Schleichsystem wurden in Oblivion erweitert und verbessert. Vergleicht man die beiden Spiele, so macht das Diebesleben in Oblivion viel mehr Spaß, auch wegen den neuen Tagesabläufen der NPCs und der verbesserten KI.

1. Das Schleichsystem im Spiel

Mit einer hoch ausgebildeten Schleich-Fertigkeit kann man fast unsichtbar werden, auf einem niedrigen ist es allerdings schwer sich überhaupt zu verstecken.

Sobald man im Schleich Modus ist, sieht man in der Mitte des Bildschirms ein Auge, an dem man erkennen kann, ob man gesehen wird oder nicht. Es gibt nur zwei Stufen: erkennbar für andere und nicht erkennbar. Wenn das Auge durchsichtig ist, ist man nicht erkennbar und man ist 100% sicher vor den Blicken der anderen Leute, egal wie viele Leute um einen herum stehen. Dann kann man alles (Illegale) tun was man möchte ohne dabei erwischt zu werden.

Die Sichtbarkeitsanzeige zeigt aber nur an ob man erkennbar ist oder nicht. Dabei reicht es schon wenn einen das eigene Pferd, ein Reh oder eine beschworene Kreatur sieht (und die werden einen sicher nicht der Wache melden ;) Die Sichtbarkeitsanzeige ist also nicht immer ganz zuverlässig.

Wovon hängt es also ab ob man sichtbar (bzw. hörbar) ist oder nicht?

  • Schleich-Fertigkeit

Je höher die Fertigkeit ausgebildet ist, desto niedriger die Chance gesehen zu werden, außerdem bringen die verschiedenen Fertigkeitsstufen wie Lehrling und Geselle einige Erleichterungen mit sich.

  • Lichtverhältnisse und Blickfeld

Die Stärke des Lichts von dem man beleuchtet wird bzw. wie dunkel ein Schatten ist spielt eine große Rolle. Befindet man sich im Schatten kann man sehr nah und frontal an NPCs herangehen ohne gesehen zu werden.

Sichtbar ist man ohnehin meist nur, wenn man im Blickfeld eines NPCs bzw. einer Kreatur ist. Da diese auch nur nach vorne schauen können, ist es immer besser außerhalb deren Blickfeldes zu Schleichen. Steht man aber im Schatten direkt vor diesen, wird man meistens auch nicht wahrgenommen.

  • Bewegungslautstärke

Man kann beim Schleichen nicht nur gesehen, sondern auch gehört werden. Dabei spielen die Bewegungsgeschwindigkeit und das Stiefelgewicht eine Rolle. Wenn man still steht ist man natürlich nicht zu hören, aber wer will das schon dauerhaft… Deshalb sollte man, wenn man es nicht gerade eilig hat, beim Schleichen immer langsam laufen und nicht rennen, da man sonst leichter zu hören und damit zu entdecken ist. Ab einer Schleich-Fertigkeit auf Expertenstufe spielt es aber keine Rolle mehr ob man sicht beim Schleichen bewegt oder nicht.

Je schwerer die Stiefel sind, desto besser ist man auch zu hören. Also zieht man diese am besten auch gleich aus. Ab einer Schleichfertigkeit auf Gesellenstufe, ist es dann aber unerheblich ob man die Stiefel an hat oder nicht.

  • Aktionen

Wenn man Schlösser aufbricht oder Gegenstände aufnimmt, steigert sich die Chance entdeckt zu werden. Je schwererer die Gegenstände sind die man an sich nimmt, desto höher auch die Chance.

2. Diebstahl im Spiel

Grundsätzlich kann man Alles mitnehmen, Alles öffnen und überall eindringen, wo kein Schloss mit der Stufe unmöglich davor hängt…

  • Ort:

Bevor man etwas stiehlt, kann man sich ja erst einmal ganz legal und unverbindlich z.B. in den Läden nach interessanten Sachen umgucken und den Einbruch planen. Am Spielanfang sind einige Läden mit wertvollen Sachen wie Waffen u. Rüstungen, Juweliere oder Häuser von reicheren NPCs lohnend, im späteren Spielverlauf aber kaum noch. Es gibt dann einfach zu wenige lohnende Ziele, wie z.B. noch in Morrowind die überfüllten Schatzkammern der drei Häuser…

  • Zeit und Tagesabläufe der NPCs:

Am besten klaut man natürlich nachts, wenn weniger Leute auf der Straße sind, die Wachen eher selten, die Läden leer und die Leute schlafen. Außerdem ist es ja nachts auch dunkler ;)

  • Vorbereitung:

Wenn man irgendwo einbricht sollte man alles Benötigte mitnehmen (wie Dietriche, Amulette, Waffen), aber auch nur das nötigste, damit noch genug Platz im Inventar ist für das Diebesgut. Bei großen Beutezügen sind Zauber oder verzauberte Gegenstände mit Feder sehr nützlich.

  • Einbruch:

Bei Einbrüchen in Häuser ist meist schon das Türsymbol rot (d.h. es ist schon eine Straftat Reinzugehen). Deshalb sollte man aufpassen, dass keine Wache dabei zusieht, sonst kommt es vor das diese dem Charakter ins Haus folgt.

Schlösser macht man entweder mit einem Dietrich oder, falls man darin gut genug ist, mit Zaubern auf. Den Öffnen Zauber mit dem man alle sehr schwierigen Schlösser und auch alle anderen öffnen kann, muss man sich selbst erstellen. Man kann diesen aber erst ab einer Veränderungs-Fertigkeit von 75 wirken. Der Öffnen Zauber ist aber durchaus lohneswert, da das Öffnen dann innerhalb von einer Sekunde und ohne den Verbrauch eines Dietrichs funktioniert.

Ist man erst einmal in einem Haus sollten die meisten Leute schlafen, dann kann man sich relativ gefahrlos bewegen und alles mitnehmen was man möchte.

Trifft man auf andere Personen versucht man entweder unentdeckt zu bleiben oder falls es unvermeidlich ist kann man diese auch ohne Kopfgeld töten. Dazu muss man aber unerkannt bleiben und mit dem ersten Schlag sofort töten (möglich mit vergifteter Waffe). Das funktioniert, weil der NPC dann keine Zeit mehr hat die Wachen zu rufen oder wegzurennen. Der Mord darf allerdings auch von keiner anderen Person beobachtete werden.

  • Taschendiebstahl:

Auch Taschendiebstahl ist wieder möglich, indem man im Schleichmodus eine andere Person aktiviert, als ob man mit ihr sprechen wollte (also Achtung, falls man wirklich jemanden ansprechen will, während man schleicht muss man erst aus dem Schleichmodus gehen). Der darauf erscheinende rote Mauszeiger zeigt dann an, dass der Taschendiebstahl natürlich illegal ist ;)

Nun sieht man eine Auswahl des Inventars vom NPC, welche anscheinend zufällig gewählt ist, da man bei verschiedenen Versuchen bei der gleichen Person immer wieder unterschiedliche Dinge findet.

Da kann man sich dann bedienen wie man will, aber je schwerer der Gegenstand ist den man nimmt oder je höher die Anzahl ist (viel Geld zählt dabei besonders) desto höher ist die Chance erwischt zu werden. Man kann im Übrigen auch erwischt werden wenn man sicht gar nichts nimmt und das Inventarfenster wieder schließt. Wenn man erwischt wird, hat das zur Folge, dass die jeweilige Person sehr verärgert wird, möglicherweise auch angreift sowie eine Wache ruft und ein Kopfgeld ausgesetzt wird.

Man braucht schon eine recht gut ausgebildete Schleichfertigkeit, um beim Taschendiebstahl Erfolge zu erzielen. Wenn die Schleich-Fertigkeit aber dann auf der Meisterstufe ist, kann man fast gefahrlos alles und jeden bestehlen.

  • Diebesgut:

Die Beute behält man entweder oder verkauft sie an Hehler…

3. Hehler

Hehler Gold Ort
Ongar der Überdrüssige / Ongar the World Weary 600 Bruma in Ongars Haus oder nachts in Olavs Bräu und Streu
Dar Jee 800 Leyawiin, Dar Jee’s Haus
Luciana 1000 Bravil
Orrin 1200 Anvil Schloss, Schmiede
Fathis Ules 1500 Kaiserstadt Gildenhalle oder Elfengarten

Wenn man gestohlene Gegenstände mit Wert nicht behalten will, kann man diese an Hehler verkaufen, da normalen Händler keine gestohlenen Sachen (erkennbar an der roten Hand) kaufen (siehe auch: Wie man Gestohlenes trotzdem legal machen kann weiter unten bei den Tipps).

Zugriff auf die Hehler bekommt man aber nur durch Mitgliedschaft in der Diebesgilde und je weiter man dort kommt auf desto mehr Hehler bzw. Hehler mit mehr Geld hat man Zugriff. Die Diebesgilden Doyen (z.B. Armand Christophe) können einem Auskunft darüber geben, auf welche Hehler man zurzeit Zugriff hat.

Je mehr Gold der Hehler hat, desto besser ist aber auch sein Handelsgeschick (d.h. es wird z.B. schwieriger 80% des Preises zu bekommen wenn man verkauft). Hehler kaufen dafür aber auch grundsätzlich alle Arten von Waren

4. Schlösser knacken

Ein anfängliches Problem war das “Schlösser knacken” per Hand. Da bedient man sich lieber dem “automatischen” Schlösser knacken. Jedoch verbraucht dieses in der Regel bedeutend mehr Dietriche als das man vielleicht gebraucht hätte. Auch kann man auf die Manuelle Weise sehr viel früher “sehr schwere” Schlösser knacken, als das im Manuellen möglich ist.

Wie geht man vor? Ganz einfach. Mit der Maus kann man die Position des Dietrichs festlegen und den “Stift” nach oben drücken. Mit der Maustaste hakt man den Dietrich in den Stift. Und zwar tut man das, wenn der Stiftt ganz oben ist. Am besten vielleicht sogar ein paar Millimeter vorher. Dabei muß man etwas besonnen vorgehen. Wenn man den Stift anhebt, bemerkt man, das der Stift mit verschiedenen Geschwindigkeiten hoch und wieder runter geht. Dieses passiert sogar in einem festen Intervall. Wenn man diesen Intervall herausgefunden hat, kann man wissen, wann der Stift das nächste mal langsam nach oben geht (dort eine knappe Sekunde verweilt und dann wieder runtergeht). Wenn der Stift langsam hoch geht, muß man “zupacken”. Bei dem Intervall muß man aufpassen, weil er teilweise sehr lang und verwirrend sein kann:

(1=schnell, 2=langsamer, 3=Langsam (zupacken): Zum Beispiel wäre die Sequenz 1,1,1,2,3 möglich. Das heißt, der Stift geht drei mal ganz schnell hoch und wieder runter, dann ein wenig langsamer und dann ganz langsam. So eine Kombination findet man schnell raus. Eine Kombination wie 1,1,1,3,1,1,1,1,3,1,1,3 ist da schon viel schwerer herauszufinden. Machmal hat man natürlich auch einfach Glück. Wenn man konzentriert ist, muß man auf die Frequenz auch gar nicht achten, sondern einfach nur einen schnellen Finger haben, sobald der Kolben langsam hoch geht.

Es lohnt sich in jeden Fall die Schlösser manuell zu öffnen, weil es in der Regel einiges an Dietrichen einspart.

Tipp von Shintao (siehe Kommentare):

Ich kann mit Sicherheit auf Stufe 5 bereits jedes Schloss öffnen, ohne den Skellettschlüssel zu verwenden. Das Prinzip dabei ist eigentlich ganz einfach. Man braucht nur ein gutes Gehör und gute Reflexe

Also wenn man ne Weile mit dem Dietrich im Schloss rumstochert, dann fällt einem bestimmt auf, dass die Geräusche der Stifte immer in unterschiedlichen Abständen folgen. In den meisten Fällen ertönt ein *tschak* wenn der Stift nach oben schnellt und fast gleichzeitig ein *kling* wenn der Stift oben anschlägt. Klickt man nun mit der Maus, dann bricht der Dietrich ab. Es kommt aber auch vor, dass nach dem *tschak* eine kurze Pause ist, bevor das *kling* ertönt. Klick man nun unmittelbar nach dem *kling* mit der Maus, dann bleibt der Stift oben. Es ist wichtig auf diese Pause zwischen den Geräuschen zu achten und sofort zu reagieren - nicht erst auf das *kling* warten - die menschliche Reaktion ist sowieso langsam genug, dass man erst nach dem Anschlag des Stiftes klickt ^^

Hat man das ne Weile geübt, wird man merken, dass die schwierigsten Schlösser die durchschnittlich schweren sind. Hier sind die langen Pausen zwischen den Geräuschen relativ selten und man wird oft ungeduldig und klickt schonmal, wenns nur ne kurze Pause gab xD mit dem richtigen Timing funzt das aber auch ^^

Hat man diesen Trick drauf, wird man nie wieder Sicherheit zu den Hauptskills nehmen, da man auch auf Fertigkeitsstufe 5 ausm Knast ausbrechen kann ^^

5. Kämpfe als Dieb

Kämpft man mit einem Charakter der eher auf Schleichen, Schnelligkeit und Diebstahl ausgelegt ist, empfehlen sich andere Kampfstrategien als für reine Kämpfer; man sollte versuchen seine Fertigkeiten und die höhere Beweglichkeit auszunutzen.

  • Rüstung und Waffen

Natürlich trägt man keine Schwere Rüstung, sondern leichte oder vielleicht auch gar keine. Bei den Waffen sollte man sich nicht auf schwere und langsame wie Kriegshämmer und Claymores verlassen, sondern am besten auf die schnelleren Kurzschwerter und Bögen setzen. Im Nahkampf sollte man auch die Möglichkeit <a href=”/alchemie-und-was-man-daruber-wissen-sollte#4”>Waffen zu vergiften</a> beachten.

  • Schleich-Attacken

Ab einer bestimmten Schleich-Fertigkeits Stufe, kann man sogenannte Schleich-Attacken ausführen, bei denen man einen bestimmten Schadensmultiplikator auf jeden Angriff bekommt, bei dem man vom Gegner nicht gesehen wird. Auf der Novizenstufe beträgt dieser für Nahkampfwaffen 4x und für Bögen 2x. Ab der Lehrlingsstufe dann 6x für Nahkampf und 3x für Fernkampf. Wenn man sich also von hinten, außerhalb dem Sichtfeld eines Gegners an diesen heranschleicht bekommen man soviel Schaden für den Angriff, wie man durch 6 einzelne Schläge gemacht hätte. Sobald man Schleichen auf der Meiserstufe hat, wird auch die Rüstung des Gegners bei einem erfolgreichen Schleichangriff ignoriert, was auch noch mal einen ordentlichen Vorteil bringt. Wenn man die Umgebung optimal nutzt und eine hohe Schleich-Fertigkeit hat, kann man diese Schleich-Attacken ständig machen, um sich dann wieder schnell zu verstecken. Oder man stellt sich hinter einen einzelnen Gegner und führt die Angriffe mit einer schnellen Waffe und in sehr kurzem Zeitabstand immer wieder aus, so dass dieser gar nicht die Chance hat sich umzudrehen.

  • Fernkampf

Mit einem Bogen ist es natürlich noch leichter den Schleichattacken Bonus zu bekommen und nicht gesehen zu werden. Man kann sich entweder irgendwo über den Gegner platzieren oder eine andere dunkle Ecke finden, von der aus man dann seine Pfeile verschießt ohne entdeckt zu werden. Man sollte aber eine gewisse Mindestdistanz wahren, um nicht entdeckt zu werden. Wenn man weiter weg vom Ziel ist, muss man aber auch etwas höher zielen, da die Flugkurve des Pfeils bogenförmig ist. Man kann mit einem Bogen auch dem 6-fachen Schaden bekommen, den man sonst nur mit einer Nahkampfwaffe erhält. Denn der Schadensmultiplikator hängt immer von der Waffe ab, die man zum Zeitpunkt an dem der Gegner getroffen wird, in der Hand hält. Schießt man also einen Pfeil ab und wechselt während dieser noch fliegt auf eine Nahkampfwaffe, bekommt man den 6-fach Bonus sobald der Pfeil auf das Ziel auftrifft.

  • Die Umgebung nutzen

Die Umgebung sollte natürlich auch wieder zum eigen Vorteil eingesetzt werden. Gegner an tiefen Abhängen kann man durch Schleich-Attacken oder auch normale nach vorne gerichtete Attacken herunterstoßen, so dass der Fall diese schon erledigen sollte. Außerdem sollte man auch die Fallen in Dungeons nutzen bzw. diese rechtzeitig erkennen um sie zum eigenen Vorteil zu nutzen. Man kann auch wieder andere NPCs die Arbeit machen lassen indem man die Angreifer zu diesen lockt (z.B. zu den Stadtwachen).

Für weitere nützliche Kampftipps siehe auch: Kampfstrategien

6. Magie als Dieb nutzen

Auch Magie kann für einen Dieb sehr nützlich sein genauso wie die Möglichkeit mittels Alchemie seine Waffe zu vergiften. Gegen Magier setzten man am besten den Zauber Stille ein, wodurch dieser relativ wehrlos wird. Am besten man verzaubert einen Bogen mit diesem Zauber, so dass man Magier schon aus der Entfernung zum Schweigen bringen kann. Außerdem kann man sich auf dieselbe Art gleich noch einen Bogen machen, dessen Pfeile den Gegner schon aus der Ferne lähmen, so dass man diese problemlos bearbeiten kann oder um einzelne von mehreren Gegnern erst einmal ruhig zu stellen.

Nützlich sind auch Sprüche um den Gegner schon frühzeitig zu entdecken bzw. diesen zu sehen bevor man gesehen wird: Leben entdecken und Infravision. Mit Leben entdecken werden alle lebenden Wesen in einem bestimmten Umkreis, auch durch Wände hindurch, lila markiert. Mit Infravision, hat man eine Art blau gefärbte Nachtsicht, mit der man auch im dunkelsten verlies noch alles erkennen kann. Der Nachteil ist allerdings, dass man nicht mehr sehen kann wo Schatten (und damit Verstecke) sind und wo nicht. Man kann sich auch Amulette oder Ringe mit diesen beiden Zaubern verzaubern, so dass man sie dauerhaft aktiviert hat während man diese trägt.

Andere nützliche Zauber sind auch noch Unsichtbarkeit und Chamäleon aus der Schule der Illusion. Mit diesen ist können einen andere Personen nicht mal erkennen, wenn man direkt vor ihnen steht. Außerdem sind dadurch auch immer erfolgreiche Schleichattacken garantiert und man kommt an jedem NPC oder Gegner vorbei ohne dass dieser etwas davon bemerkt.

Für die einzelnen Zauber siehe: Alles über die Magie

7. Was darf ich, was nicht? - Gesetze und Strafen in Cyrodiil

Grundsätzlich gilt: Man kann ALLES tun, solange man dabei nicht erwischt oder gemeldet wird.

Man erkennt illegale Aktionen daran, dass sich das Icon vom Mauszeiger rot färbt, das heißt aber nicht, dass man dann erwischt wird. Bei Büchern kann man das rote Symbol ignorieren, solange man nicht auf ‘Nehmen’ klickt sondern diese nur liest.

Gestohlene Gegenstände werden im Inventar auch durch eine rote Hand gekennzeichnet.

Sollte es einmal vorkommen, dass man erwischt oder gemeldet wird weil man ein Verbrechen begeht (z.B. Diebstahl, Mord, Schlösser knacken, Taschendiebstahl usw.) wird ein Kopfgeld auf den Charakter von einer bestimmten Höhe ausgesetzt. Sobald man dann von einer Wache gesehen wird, wird einen diese sofort ansprechen und man hat drei Optionen:

  • Kopfgeld bezahlen:

Man kann direkt an Ort und Stelle das Kopfgeld bezahlen, das ist umso höher je schwerer die Verbrechen waren. Wenn man in der Diebesgilde ist, kann man das Kopfgeld dort auch für die Hälfte des Geldes entfernen lassen.

  • Verhaftung widersetzen:

Man kann sich der Verhaftung widersetzen, was zur Folge hat, dass die Wachen angreifen. Entweder man tötet diese dann und lebt fortan im ständigen Krieg mit den Wachen (kann auch interessant sein ;) oder man nutzt die Chance um zu fliehen und z.B. sein Kopfgeld von der Diebesgilde für die Hälfte der Summe entfernen zu lassen. Hat einen die Wache erstmal angegriffen, kann man auch wieder mit dieser reden, indem man in den Blockmodus geht und diese anspricht.

  • Ins Gefängnis gehen:

Man kann seine Strafe auch im nächstgelegenen Gefängnis absitzen, die Zeit hängt dann wieder von der Schwere des Verbrechens ab. Dabei werden einem aber auch alle gestohlenen Gegenstände abgenommen und in die sog. Beweiskiste getan (kann man sich also wieder holen ;) Interessant ist die Möglichkeit, dass man im Gefängnis fliehen kann, man kann die Zelltür entweder mit einem Dietrich öffnen (man behält genau einen Dietrich im Inventar, falls vorhanden) oder mit einem Zauber. Wenn man aus der Zelle entkommt, versucht einen aber der Kerkermeister aufzuhalten.

8. Tipps

  • Schleich-Fertigkeit’ steigern

Man kann seine Schleich-Fertigkeit sehr leicht steigern, wenn man das möchte: Dazu geht man einfach zu einem NPC der gerade schläft und alleine im Raum ist (klappt sehr gut bei den Betten in den Gildehäusern), dann stellt man sich neben dessen Bett und drückt einmal die Taste für Immer laufen, dadurch läuft man solange nach vorne (gegen die Wand oder das Bett) bis man wieder die Taste drückt. Nun müsste sich die Schleich-Fertigkeit von ganze alleine steigern, während man selbst Fernsehen guckt oder etwas isst ;) , denn die Schleich-Fertigkeit steigert sich immer dann, wenn es ein Ziel (Person oder Kreatur) gibt welches einen nicht sieht. Ist man alleine im Raum gibt es auch kein Ziel vor dem man unentdeckt bleiben kann. Man kann sich auch irgendwo hinter eine Wache stellen, die immer an derselben Stelle steht und dort das gleiche machen.

  • NPCs “verschieben”

Falls ein NPC mal so stehen sollte, dass er den Charakter sehen kann, man das aber nicht will, kann man NPCs auch dahin schieben wohin man will. Das tut man indem man einfach gegen diese läuft. Am besten man schiebt den NPC auch im Schleichmodus und von hinten weg, damit diese den Charakter nicht bemerken und sich zu diesem umdrehen. Steht der NPC dann entweder gar nicht mehr im Raum oder mit dem Kopf zu einer Wand kann man trotz Anwesenheit beliebig schleichen und stehlen ohne gesehen zu werden.

  • 6-fachen Schadensmultiplikator auch mit Bogen

Man kann mit einem Bogen auch statt dem nur 3-fachen Schadensmultiplikator bei einem Schleichangriff, den 6-fachen Schadensmultiplikator bekommen, den man sonst nur mit einer Nahkampfwaffe erhält. Denn der Schadensmultiplikator hängt immer von der Waffe ab, die man zum Zeitpunkt an dem der Gegner getroffen wird, in der Hand hält. Schießt man also einen Pfeil ab und wechselt während dieser noch fliegt auf eine Nahkampfwaffe, bekommt man den 6-fach Bonus sobald der Pfeil auf das Ziel auftrifft.

  • Dietriche

Dietriche kann man als Diebesgildenmitglied von den Hehlern und Doyen (Questgeber) kaufen. Wenn man nicht Mitglied in der Diebesgilde ist, kann man auch zum Dubiosen Sam (Shady Sam) außerhalb der Stadtmauern beim Westtor der Kaiserstadt gehen und diese dort erwerben. Es gibt auch ein dadrisches Artefakt, den sogenannten Sklettschlüssel, den man als Belohnung beim Nocturnal Schreinquest bekommt. Dieser Dietrich nutz sich nicht ab und kann damit unedlich oft benutzt werden.

  • Licht ohne gesehen zu werden

Alle drei Beleuchtungsarten im Spiel, mit denen man dunkle Dungeons heller machen kann haben ihre Nachteile; Fackeln und der Licht verraten den Spieler sofort vor dem Gegner, Infravision hält nicht allzu lange und man weiß selber nicht mehr wo nun Schatten zum Verstecken sind. Also kann man in dunklen Dungeons auch den Helligkeitsregler in den Optionen auf maximal drehen. Das ist zwar nicht so effektiv wie eine Fackel und nimmt auch die Atmosphäre, aber man selbst bleibt unentdeckt.

  • Gestohlenes legal machen

Gestohlene Sachen kann man normalen Händlern nicht verkaufen und sie werden immer konfisziert werden, wenn man eine Straftat begeht. Um das zu verhindern, kann man auf zwei Arten aus gestohlenen Gegenständen Normale machen: Entweder man verzaubert diese mit einem ganz einfachen Zauber (funktioniert nur bei nicht verzauberten Gegenständen). Oder man ist Mitglied der Diebesgilde und hat Zugriff auf die Hehler der Gilde, welche auf gestohlene Sachen kaufen. Verkauft man diese nun und kauft sie vom Hehler wieder zurück gelten die Gegenstände nicht mehr als gestohlen (man macht aber einen kleinen Verlust beim Handel).

  • Graue Kutte der Nacht

Mal so ein Tipp, da das hier scheinbar noch keiner erwähnt hat: Die “Graue Kutte der Nacht” (Also der Helm des Graufuchses). Man bekommt diesen, wenn man die Diebesgilde abgeschlossen hat. Den meisten wird zuerst aufgefallen sein, dass Wachen einen beim anziehen dieser Kutte sofort verhaften oder umlegen wollen. Dabei bemerken die wenigsten den gewaltigen, positiven Effekt. Neben den starken Verzauberungen, die der Helm besitzt, hat er eine ganz besondere Eigenschaft: Man hat mit diesem Helm eine zweite Identität! Man kann sich (Mit angezogener Kutte) so viel Kopfgeld anhäufen, wie man will, wenn man die Kutte ungesehen wieder auszieht, hat man kein Kopfgeld mehr. Man ist sozusagen einmal normaler Spieler und der Graufuchs, mit dem man so viel Mist bauen kann wie man will. Besonders nützlich, wenn man sich in den Städten hochskillen will und sich ne Massenschlacht mit den Wachen liefert.

Aber mal son Tipp zu den Massenschlachten, die haben nämlich den unangenehemen Nebeneffekt, dass dann für immer die Leichen der Wachen in den Städten rumliegen (Leichen verschwinden nämlich genauso wenig wie weggeworfene Gegenstände).

von: Sir Enseroth (siehe Kommentare)

  • Rüstung mit Chamäleonszauber

Ein kleiner Tipp an alle Diebe. Wenn ihr in die geheime Universität könnt, und einen gute Illusionswert habt, dann verzaubert einfach eure Kleidung mit dem Chamäleon-Zauber. Wenn man 5 Kleidungsstücke mit 20% Chamäleon hat wird man nicht mehr gesehen und kann alles ausräumen.

von: saba (siehe Kommentare)

9. Lohnende Einbrüche

  • Juwelier in der Kaiserstadt

Der Juwelierladen im Marktviertel der Kaiserstadt kann einem besonders am Beginn des Spiels relativ viel Geld für den Anfang verschaffen. Die wertvollen Sachen sind aber alle in abgeschlossenen Vitrinen, wenn man also das Schloss der Eingangstür nachts geknackt hat (wenn der Besitzer im Zimmer über dem Laden schläft) schleicht man noch in dessen Schlafzimmer und klaut den Schlüssel aus einer Truhe. Nun kann man ohne große Mühe alle Vitrinen und Kisten öffnen und sich die wertvolle und leichte Beute nehmen.

  • Verschlossene Vitrinen mit Seelensteinen

Am Anfang des Spiels ist es schwierig die großen Seelensteine, welche bei Verzauberung am stärksten wirken zu bekommen. Glücklichweise gibt es schon zu Beginn ein paar dieser Steine an verschiedenen Plätzen. In der Erzmagier-Eingangshalle der Geheimem Universität bei der Kaiserstadt (mit großen Seelen) und in der Magiergilde von Chorrol (mit größeren Seelen) gibt es jeweils einen Vitrinenkasten mit einem ‘Sehr schwierigern Schloss’ in welchem einige dieser Seelensteine zu finden sind. Man muss diese nur aufknacken wenn niemand zuschaut und schon hat man mehrere Seelensteine, die sogar schon große Seelen enthalten und mit welchen man dann gleich die stärksten Verzauberungen machen kann.

  • Es gibt noch was gutes. Wenn ihr schonmal in der dunklen bruderschaft wart, kennt ihr bestimmt die ruine nord-östlich von Cheydinhal (hinten ist ein geheimer eingang im baum).In dem raum steht hinten ein Fass(sehr schwer) mit 10 vergifteten äpfeln(je apfel 300gold). jede woche neu und ohne schloss

von: Xemnas (siehe Kommentare)

Verschiedenes zum Spiel

Kategorie: Allgemein 26. April 2006 - Mittwoch by LEo [Admin]

Schon gewusst dass…

  • …der wertvollste Gegenstand im Spiel der Weltlicher Ring mit einem Wert von 21.600 Goldstücken ist.
  • …von Pflanzen entnommene Zutaten nach einigen Monaten wieder nachwachsen.
  • …es 670 Messer aber nur 655 Gabeln gibt, d.h. 15 Leute in Cyrodiil essen lieber ohne Gabel
  • …das Schlachthaus unter der Arena seinen Namen zu Recht trägt, denn oft sickert Blut durch den Rost der Kampfgrube und in den Ausbildungsbereich.
  • …das der ‘Hut der Hasenpfote’ von allen Pilzen am häufigsten vorkommt (7789 mal).
  • …die meisten Leute in Cyrodiil 6-8 Stunden schlafen und bis zu 5 Stunden am Tag mit Essen verbringen.
  • …Uriel Septim ein direkter Nachfahre von Tiber Septim ist, der im Jahre 2E846 ganz Cyrodiil eroberte und sich selbst zum Kaiser ernannt hatte.
  • …es in Cyrodiil exakt 46257 gleich aussehende moosbewachsene Steine gibt.
  • …die Leute einen niedrigeren Sympathiewert euch gegenüber haben, wenn Ihr mit gezogener Waffe mit ihnen redet.
  • …die Chance besteht, dass sich Eure Sicherheits- oder Schleichfertigkeit verbessern, wenn man Euch ins Gefängnis sperrt.
  • … es 575 Teller und 518 Steinbecher im Spiel gibt.
  • … beim Stehlen die Wahrscheinlichkeit, dass euch andere Leute entdecken, umso größer ist je schwerer der Gegenstand ist.

Valen Dreth und die Rassen Tamriels

Valen Dreth ist der erste NPC den man im Spiel trifft, nämlich der Dunkelelf im kaiserlichen Gefängnis in der Gefänigszelle gegenüber. Je nachdem welche Rasse man gewählt hat, ändern sich seine Sprüche. Hier eine vollständige Auflistung.

  • Argonier:

He, Echse! Das muss Euch das Herz brechen, hm? So nahe am Wasser, und doch nie wieder schwimmen können …

Wisst Ihr, manchmal, wenn wir in den Hof dürfen, könnt Ihr die Geräusche vom See her hören. Die Boote, die Möwen. So nah …

Nein, Ihr werdet nie wieder schwimmen, Argoniar. Aber keine Sorge, Ihr werdet nicht mehr lange genug leben, um Euch lange zu grämen. So ist es. Ihr werdet hier drinnen sterben!

  • Bretone:

Bleiche Haut, hochnäsige Mine. Das kann nur ein Bretone sein! Meister der arkanen Künste, nicht? Hmpf. Nichts als ein Haufen hochnäsiger Wichtigtuer mit billigen Taschenspielertricks.

Bleiche Haut, hochnäsige Mine. Das kann nur eine Bretonin sein! Meister der arkanen Künste, nicht? Hmpf. Ihr seid nichts als eine hochnäsige Dirne mit billigen Taschenspielertricks.

Nur zu, probiert Eure Magie ruhig hier drin einmal aus. Wollen doch mal sehen, ob Ihr diese Gitter verschwinden lassen könnt. Nein? Was ist los? Doch nicht mehr so kräftig, Bretone?

Ihr werdet dieses Gefängnis erst dann verlassen, wenn sie Eure Leiche in den See werfen. So ist es. Ihr werdet hier drinnen sterben, Nord! Ihr werdet sterben!

  • Dunkelelf / Dunmer:

He! Ihr da! Bruder! Ich habe schon seit Ewigkeiten keinen anderen Dunmer hier gesehen. Woher seid Ihr? Vvardenfell?

Ihr habt eine Frau daheim? Passt mal auf. Ich komme hier in ein paar Wochen raus. Sobald ich wieder in Morrowind bin, besuche ich sie mal. Sie muss ja so einsam sein. Macht Euch keine Sorgen, ja? Ich kümmere mich um sie, auch wenn Ihr schon lange tot seid. Oh, das stimmt. Ihr werdet hier drinnen sterben!

Ich muss wohl tot sein, und dann noch in den Hallen von Azura. So ein Anblick! Ihr seid so hübsch, mein liebes Dunmer-Mädchen …

Eine der Wachen ist mir einen Gefallen schuldig, wisst Ihr. Ich könnte uns beide in eine Zelle stecken lassen. Würde Euch das gefallen? Ihr solltet ein wenig Spaß haben, bevor es mit Euch zu Ende geht.

Ja, Ihr habt schon richtig gehört. Egal, was im Gesetz steht. Egal, was sie zu Euch gesagt haben. Ihr werdet hier drinnen sterben! Ihr werdet sterben!

  • Hochelf / Altmer:

Oho, nun sieh sich mal einer den edlen Altmer an. Und, wo ist Eure Würde denn jetzt? Wo sind denn nun Haltung und Würde der Hochelfen?

Oho, nun sieh sich mal einer diese elegante Altmer an. Und, wo ist Eure Würde denn jetzt? Wo sind denn nun Haltung und Würde der Hochelfen? Wisst Ihr, ich habe meine Zeit hier schon fast abgesessen. Bald schon werde ich frei sein, und Ihr werdet immer noch in diesem Rattenloch stecken – und auf Eure Hinrichtung warten.

So ist es. Ich habe die Wachen reden hören. Ihr werdet hier drinnen sterben, „Hoch“elf! Hört Ihr mich? Ihr werdet hier drinnen sterben!

  • Kaiserlicher:

Oh, sieh mal an, ein Kaiserlicher im kaiserlichen Gefängnis. Ob sie jetzt wohl die Trümpfe ziehen? Eure eigenen Leute glauben, Ihr seid menschlicher Abfall. Wie traurig.

Ich wette, die Wachen lassen Euch vor dem Ende noch eine „Spezialbehandlung“ zukommen. Oh, das stimmt. Ihr werdet hier drinnen sterben, Kaiserlicher! Ihr werdet sterben!

Kaiserlicher krimineller Abschaum wie Ihr wirft ein schlechtes Licht auf das Kaiserreich, wisst Ihr. Ihr seid eine Schande. Es wäre besser, Ihr würdet einfach … verschwinden.

  • Khajiit:

Aufwachen, Kätzchen, miez, miez! So ist es. Da ist eine Ratte in meiner Zelle, Khajiit. Eine fette, leckere Ratte. Ist das was für mein Kätzchen? Ist mein Kätzchen hungrig?

Hier drin solltet Ihr besser nehmen, was Ihr bekommen könnt, Khajiit. Die neuen Gefangenen bekommen nichts zu essen. Wusstet Ihr das nicht?

Erst hungern sie Euch aus. Dann verprügeln sie Euch. Und dann töten sie Euch. Aber nur wenn Ihr Glück habt. So ist es. Ihr werdet hier drinnen sterben!

  • Nord:

Ts, ts, Ihr seid wirklich ein harter Brocken. Ein Nord, würde ich vermuten, richtig? So stark … Aber Ihr könnt keine Eisenstangen verbiegen, oder? Ihr könnt nichts tun, um hier herauszukommen.

Und diese großen Muskeln? Die werden hier schon bald verschwinden. Wenn das Ende da ist, werdet Ihr nicht einmal mehr genug Kraft haben, um nach Eurer Mutter zu rufen.

So ist es. Ihr werdet hier drinnen sterben. Hört Ihr mich, Nord? Ihr werdet hier drinnen sterben!

Oooh, so ein hübsches Mädchen. Eure Haut ist so hell, so rein. Und Euer Körper ist so … stark. Lasst mich raten. Eine Nord, richtig.

Ich wette, Ihr glaubt, ziemlich zäh zu sein, hm? Jede Wette, dass Ihr ein Schwert schwingen könnt und so. Na ja, das ist nicht wichtig! Nicht hier drin. Kämpfen ist nicht gut.

Aber sorgt Euch nicht. Die Wachen behandeln die hübschen Dinger immer recht gut. Bis ganz zum Schluss. Oh, das stimmt. Ihr werdet hier drinnen sterben, Nord!

  • Ork:

Bei den Neun Göttlichen, Ihr seid vielleicht hässlich. Und ganz offensichtlich eine Frau. Aber na ja: Alle Orks sind hässlich. Die abstoßendste Rasse in ganz Tamriel, wenn man es genau nimmt.

Ihr habt ja wenigstens gewaltige Kraft, nicht? Muss ja toll sein, jemanden einfach so in Stücke zu reißen, wie ein Monster.

Ihr habt ja wenigstens gewaltige Kraft, nicht? Wer braucht schon Schönheit, wenn er jemanden jemanden einfach so in Stücke reißen kann wie ein Monster.

Oh, Ihr müsst der eine Schwächling unter den Orks sein, hm? Von Kaiserlichen gefangen genommen. Wie erbärmlich. Ihr werdet hier drinnen sterben, Ork! Wie ein Tier im Käfig!

  • Rothwardon:

Wacht auf, Rothwardone! Ah, da seid Ihr. Wie ist die Zelle so? Ist auch genug Platz?

Wacht auf, hübsche Rothwardone! Ah, da seid Ihr. Wie ist die Zelle so? Ist auch genug Platz?

Ich kann mir nicht vorstellen, was das hier für Euch bedeutet. Keine Sonne, kein offenes Meer, gar nichts. Nur ein Kasten und ein Strahl schmutziges Licht für den Rest Eures Lebens.

Ich wette, Ihr seid froh, dass dieser Rest nicht mehr lange dauern wird, hm? Oh, wusstet Ihr das nicht? Niemand verlässt dieses Gefängnis lebend! Ihr werdet hier drinnen sterben, Rothwardone! Stirb!

  • Waldelf / Bosmer:

He! Waldelf! Ihr habt Euch da recht weit aus dem Wald gewagt, oder? Wie es scheint, sind Eure fröhlichen Tage im Forst nun vorbei.

Sieh mal an, eine hübsche kleine Waldelfe. Ihr habt Euch da recht weit aus dem Wald gewagt, oder? Wie es scheint, sind Eure fröhlichen Tage im Forst nun vorbei.

Da verlasst Ihr die Lichtungen von Valenwald, nur um in einem rattenverseuchten Loch wie diesem hier zu enden … Wirklich traurig. Ihr müsst Euch fühlen, als würden diese Wände Euch erdrücken.

Bald schon werdet Ihr den Verstand verlieren, und dann werden Euch die Wachen die Kehle durchschneiden, damit Ihr endlich mit dem Geschrei aufhört. So ist es. Ihr werdet hier drinnen sterben, Waldelf! Sterben!


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